folge dreizehn I therapie, wichtig & richtig

Shownotes

In dieser Folge geht es um Psychotherapie ohne Scham und ohne Klischees.

Wir sprechen über tiergestützte Therapie mit Kindern und Jugendlichen – darüber, warum Tiere oft einen Zugang schaffen, wo Worte fehlen, und wie Sicherheit, Vertrauen und emotionale Regulation entstehen können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der psychischen Gesundheit von Frauen:
PMS, zyklusbedingte emotionale Tiefs, Überforderung und depressive Phasen – und warum diese Themen noch immer zu oft verharmlost oder tabuisiert werden.

Diese Folge soll zeigen:
Therapie ist kein Zeichen von Schwäche.
Sondern ein Schritt in Richtung Selbstverantwortung, Verständnis und Entlastung.

Ein ehrliches Gespräch über mentale Gesundheit, Frauengesundheit und darüber, warum man sich für Hilfe holen nicht schämen muss.

Wenn dich die Themen dieser Folge gerade belasten oder sehr nahe gehen:
Du musst da nicht allein durch.
Es gibt anonyme und kostenlose Hilfsangebote in Österreich – melde dich bitte, wenn du Unterstützung brauchst.
📞 TelefonSeelsorge (24/7, anonym & kostenlos)
142

👧 Rat auf Draht – für Kinder & Jugendliche (24/7)
147

🧠 Psychologische Helpline (Beratung & Orientierung)
01 504 8000

🚨 Sozialpsychiatrischer Notdienst Wien (24/7)
01 31330

🧠 Kriseninterventionszentrum Wien
01 406 95 95

🚑 Notruf – bei akuter Gefahr
112

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00:00:00: Hallo liebe Wanderer und Wandererinnen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:03: Repel in den Rausch.

00:00:04: Wir haben einen ganz interessanten Gast an, zwar die Sarah.

00:00:07: Und was sie beruflich macht, erzählt sie auch jetzt gleich selber, weil da will ich jetzt gar nicht irgendwas Falsches sagen.

00:00:11: Deswegen Hallo Sarah und schön, dass du da bist.

00:00:13: Und magst du dir gleich vorstellen, was sollen die Menschen über dich wissen?

00:00:17: Hallo, schön, dass ich da sein darf.

00:00:19: Ja, was sollen die Menschen über mich wissen?

00:00:22: Was mache ich beruflich?

00:00:23: Ich glaube, das ist mal so die wichtigste Frage, oder?

00:00:25: Also ich habe drei Standbeine mehr in den letzten Jahren aufgebaut.

00:00:29: Zum einen bin ich in der ambulanten Familienarbeit, dann ein großer Teil sind intensivpädagogische Auszeiten, intensivpädagogische Betreuungen von Kindern und Jugendlichen.

00:00:40: Und mein kleines Baby ist die Psychotherapie, dass ich seit Juni mache in Ausbildung und der Supervision.

00:00:48: und das Besondere meiner ganzen Arbeit ist, dass ich sehr viel oder hauptsächlich dir gestützt arbeite.

00:00:55: Dazu käme auf alle Fälle noch.

00:00:57: Magst du uns kurz erzählen, wie du dazu kämmen bist, dass du beruflich diesen Weg einschlagst?

00:01:01: Ich glaube, das begleitet mich schon ganz lange.

00:01:03: Wollte glaube ich immer schon irgendwie im Sozialbereich sein.

00:01:07: Das erste war, was ich so will, Polizisten werden, weil ich Menschen helfen wollte.

00:01:11: Das war so meine Jugendkindheit.

00:01:13: Meine Ahnung.

00:01:15: Weil da kann man voll gut Menschen helfen, war so irgendwie meine Idee.

00:01:19: Und habe mich dann da sehr viel damit beschäftigt, habe dann aber irgendwie gemerkt, dass so wie ich Menschen helfen oder Menschen unterstützen, wo ich das gelingt mir wahrscheinlich als Polizistin nicht.

00:01:29: Dann war ich auch noch zu klar, weil damals hat es ja noch dieses Größen.

00:01:32: Ja, ja, ich frage mich immer mehr.

00:01:34: Ich bin einfach echt klar.

00:01:36: Menschen dadurch hat sie das dann eigentlich erledigt.

00:01:42: Ich habe dann nicht genau gewusst, woher ich mit mir bin.

00:01:44: Ich habe dann noch mal eine Lehre in der Gastronomie gemacht.

00:01:49: Ich war dann noch mal in einem Büro und dann ist durch Zufall, was sich im Nachhinein herausgestellt hat, was nicht mehr so ein Zufall war, irgendwie so ein Flyer-Kammer für eine Sozialpädagogik Ausbildung.

00:01:59: Und dann ist man wieder klar, wenn man genau da wollte eigentlich immer hin gehen.

00:02:02: Es ist immer so in die Psychotherapie Richtung Sozialpädagogik.

00:02:07: Und dann habe ich auch Ausbildung gemacht zur Sozialpädagogin.

00:02:12: Und jetzt bin ich da, wo ich eigentlich immer hinwollte.

00:02:17: Ich wusste ja ganz lange gar nicht, dass man ohne Psychologie-Studium einen Bereich arbeiten kann.

00:02:23: Also man kann sich da eigentlich auch durch Ausbildungen fortbilden sozusagen oder braucht schon gewisse Art von Studium.

00:02:28: Was hast du da genau gemacht?

00:02:30: Ich habe an der FH in Linz die Sozialpädagogik gemacht, habe aber dann durch das Bundesministerium eine Sondergenehmigung gekriegt, damit ich das pro Bedeutung machen kann.

00:02:39: Das ist quasi der Theorieteil des Fachspezifikums, also von der Psychotherapie-Ausbildung.

00:02:45: Und dadurch, wenn du diese Sondergenehmigung auch mal gekriegt hast, kannst du die dann auch aufs Fachspezifikum zulassen.

00:02:51: Und das habe ich dann eben auch gemacht mit der Fachrichtung systemischen Familientherapie oder systemische Psycho-therapie.

00:02:57: Hast du dich dann gleich selbstständig gemacht?

00:02:59: Nein, also am Anfang habe ich dann eigentlich immer in meinen Kindergrippen gearbeitet.

00:03:05: Im Sommer habe ich in einem Süllheim, der mein Flüchtlingsheim gearbeitet, über ein paar Jahre und ein halben Jahr, glaube ich.

00:03:14: Also das war so in der Ausbildung.

00:03:17: Und dann habe ich nach der Ausbildung in der Wohngruppe für Jugendliche arbeiten angefangen.

00:03:22: Da war ich dann auch fast fünf Jahre, bin da, war dann in Bildungskarrenz gegangen und habe mir während der Bildungskarrenz dann auch selbstständig gemacht.

00:03:29: Ich wollte eben mit diesen dir gestützten Intensivpädagogischen Auszeiten anfangen, habe dann auch mein Hof gekriegt, habe dann auch die ganzen Tiere dazu gekauft und ... Und dann habe ich mich eigentlich ab den Zeitpunkt selbstständig gemacht.

00:03:44: Ich bin allerdings dann noch mal als Angestellte in die ambulante Familienarbeit zurück.

00:03:48: Und seit letztem Jahr im Mai, also seit den vierundzwanzigten Mai, bin ich hundertprozent selbstständig.

00:03:55: Da können wir gleich zu einem Punkt, der mich am meisten interessiert.

00:03:59: Und auch, was mich sehr imponiert, sage ich jetzt einmal, diese die gestützte Arbeit.

00:04:04: Magst du erklären, was die gestützte, die geschützte Betreuung intensiv auszeiht?

00:04:12: Hast du gerade gesagt, magst du kurz erklären für unsere Zuhörerinnen, was das bedeutet?

00:04:17: Bei mir passiert fast alles.

00:04:20: Ich sage wirklich bewusst fast, weil natürlich gibt es auch Menschen, die Tiere nicht so anziehen finden oder die einfach keinen Bezug zu Tieren haben.

00:04:29: Da können wir gerne auf die Tiere verzichten, aber im Normalfall passiert fast alles.

00:04:35: Übers Tier, also auch in der Psychotherapie werden bei mir also fünf Hunde, wird immer anderer Hund dann auch eingesetzt, wo ich auch das auch gerade baste.

00:04:44: Das schauen wir immer gut an.

00:04:46: Das heißt, die Tiere begleiten den Prozess von einer ambulanten Betreuung, von einer Psychotherapie und sind da so ein bisschen meine Kröterarbeiten eigentlich, weil ganz viel übers Tier passieren kann.

00:05:02: Ängstliche Kinder, z.B.

00:05:05: die Angst haben von fremden Personen, oder die schwadern sie dann zum Öffnen.

00:05:09: Da ist ein Tier, dann einfach jemand außenstehender quasi, der sich dann auch holt, da wo sie sind.

00:05:15: Und dadurch ist so die erste Verbindungsbrücke zum Kind oder auch zu den Erwachsenen, egal was zu den Jugendlichen, am Baut.

00:05:23: Und es erleichtert mir mein Arbeit im Beziehungsaufbau.

00:05:28: Du hast ja, wie du schon gesagt hast, Hunde, Albakras, Hasen.

00:05:32: Gänse?

00:05:35: Habe ich jetzt was vergessen?

00:05:36: Hühner, Meerschweintern, Enten mittlerweile, auch Katzen.

00:05:43: Du hast ja auch, was ich zur Mitkrieg gehabt habe, dann immer wieder Kinder und Jugendliche über einen längeren Zeitraum bei dir, eben als sozusagen diese Auszeit, oder?

00:05:51: Mögst du da, wie die Kinder und Jugendliche mit den Tieren umgehen, dass ihnen das gut tut?

00:05:55: Ich meine natürlich weiss, dass es ihnen gut ist, dass sie das nicht machen, aber... Magst du mal erklären, wie du das wahrnimmst?

00:06:02: Das ist ganz unterschiedlich.

00:06:03: Aber im Normalfall sucht sie jeder oder jeder an.

00:06:08: So sei Bezugstier aus.

00:06:10: Und dieses Tier ist dann der Beschützer, der Begleiter über diesen Zeitraum.

00:06:14: Also bei gewissen Kindern sind es die Katzen zum Beispiel, die da ganz wichtige Anker sind, weil sie drauflegen in der Nacht, die dürfen dann auch bei ihnen im Bett schlafen.

00:06:26: Das haben sie total gern, weil da Sie kriegen sehr viel Sicherheit auch dadurch und die sind heute auch noch in der Nacht da.

00:06:33: Also das ist ganz oft, dass man merkt, Tiere vermitteln Sicherheit, Tiere vermitteln Stabilität, Tiere vermitteln auch ein Tagesstruktur, Tagesablauf, weil man natürlich messen muss, füttern, wir müssen es ausmisten, wir müssen sie umsorgen.

00:06:49: Und ganz viel, gerade bei den Haseln geht es viel um Streicheln, ums Füttern, aus der Hand fressen und so weiter.

00:06:56: Das stärkt der Wahnsinnigste Selbstvertrauen.

00:06:59: Auch wenn man mit die Hunden arbeiten, dass dann die Hunden die Leinen nehmen dürfen und spazieren dürfen mit einer oder dass dann vielleicht sogar das Machern, was sie auch wohin von einer, die stärkt Selbstwert, Selbstbewusstsein gibt, unfassbar viel Sicherheit.

00:07:14: Und das ist das, auf das man einfach gut aufbauen kann.

00:07:18: Wie bist du auch das Kennen, dass du Tiere mit dieser pädagogischen Betreuung verbindest?

00:07:23: Mein erster Hund eigentlich, das ist der Ragnar.

00:07:26: Der wird jetzt schon sieben

00:07:28: Zeit vergeben.

00:07:30: Der hat mich eigentlich auf den Weg ja durchgehend begleitet.

00:07:37: Dann habe ich in der WG damals schon immer mitgekommen als Welpe.

00:07:41: Und er war als Welpe, war total verrückt, dass er, wenn ich meine damalige Chefin fragte.

00:07:48: Die hat die besten Stories immer, ich hab das gar nicht mehr so im Kopf, war ja wohl und scheint ein supergut drauf immer.

00:07:53: Aber es war ganz spannend, weil Jugendliche plötzlich aus die Zimmer gekommen sind und mit einem Spazierengewult, die sonst total verschlossen und zurückzogen waren und die dann auch selber mit einem Spazierengewult waren.

00:08:04: Also von sich aus, da hab ich nicht betteln müssen oder sonst was, weil wir im Dienst waren, der war immer total ausgelastet und müde nach unserem Dienst und ... was auch immer total spannend war ist, dass am Ende vom Tag, der Großteil der WG, also von den Kids, die da gewohnt haben, immer bei mir im Büro sitzt, ist einfach nur zum Hund streichen.

00:08:25: Und da habe ich gemerkt, boah, es macht nur mehr, wie ich mir gedacht habe.

00:08:31: Und dann habe ich so weiter überlegt, wie könnte man das entwickeln, wie könnte man das aufbauen?

00:08:37: Und hab dann halt so meine Hirn gespenster gehabt und hab... Das dann, ja, war so zurechtgespundern eigentlich.

00:08:47: Und es hat aber dann ganz viel gefeiert, noch bis ich den Schritt gehe kann.

00:08:51: Erstens habe ich gar ein Haus gehabt, wo dann so viel Tiere Platz haben.

00:08:55: Und ja, dann hat sich alles irgendwie gefügt durch... Ja, ich sage immer, das Haus hat zu mir müssen.

00:09:03: Und so kann es jetzt sein, was es ist.

00:09:05: Es klingt immer alles so, wie es kremen soll, wenn man dran glaubt.

00:09:09: Was ich mir dann denke, wenn du Jugendliche oder Kinder... Bei dir hast du über so ein Zeitraum, wenn sie dann wieder zurück müssen, sollen dürfen, wäre immer.

00:09:18: Ist das dann nicht ganz schwierig für sie, dass sie das verkraften, dass die Tiere dann nicht mehr da sein?

00:09:23: Man baut da auf und man arbeitet auch das, wenn sie dann weg sind.

00:09:29: Das heißt, wie kannt man das Gefühl von dieser Sicherheit zum Beispiel, dass jetzt der Kotter beim Schlafen vermittelt.

00:09:37: Wie kann man das in den Alltag transferieren, ohne dass das Tier noch anwesend ist?

00:09:41: Da geht es sehr viel über das hypnosystemische, also mittlerweile darf ich das ja machen, sehr viel ins therapeutische, ins hypnosystemische, dass man das Erleben nicht mehr vom Tier abhängig macht, sondern das Erleben.

00:09:53: gespielt.

00:09:54: Und das machst du auch in dieser Zeit?

00:09:56: Genau, das wird dann gleich vor Anfang an, also sie wissen ja immer die Zeit ist begrenzt bei mir.

00:10:01: Sie sind maximal drei Wochen mit guter Planung, immer eins zu eins Betreuung und da wissen sie die Zeit ist begrenzt und wir arbeiten immer darauf hin, dass sie ja wieder ausziehen müssen und das... die Tiere ja dann wieder wegfallen in der Menge.

00:10:17: Ich meine, es gibt ja ganz viele, die dann trotzdem mal Katze daheim haben oder an Hausen daheim haben.

00:10:21: Aber da werden wir dann darauf hingearbeitet, wie kann man das sich trotzdem so gut fühlen oder wie kann es dann trotzdem so gut gehen, obwohl diese Tiere nicht mehr da sind.

00:10:30: Was kann Ihnen auch interessieren, da herrscht dann eigentlich noch was von den Kindern, die bei dir waren und wie es denen dann weiterhin ergeht oder sind sie dann weg und... Erledigt.

00:10:40: Es ist ganz unterschiedlich.

00:10:42: Mit Manche habe ich immer noch Kontakt, die schon Vertreier bei mir waren.

00:10:47: Mit Manche dann gar nicht.

00:10:49: Das ist oft so, wie sie es brauchen, damit sie auch gehen.

00:10:52: Also das merkt man ganz oft.

00:10:54: Das kann auch sein, dass in den letzten drei Tagen die Stimmung wieder total umschlägt, dass sie eigentlich wieder recht emotional werden.

00:11:04: Das kann alles passieren, weil das Trennungsprozess dann ist, auf den sie sich dann auch vorbereiten.

00:11:09: Oder wieder zurückzogen.

00:11:10: Aber da kommen wir dann gut mit dem auch arbeiten.

00:11:16: Es ist ja eigentlich ein Wahnsinn, was du leistest, weil Tiere sind natürlich auch Arbeit.

00:11:20: Für die hast du eigentlich deine Arbeit, die du so machst und dann noch deinen kleinen süßen schönen Hof, den du noch hast.

00:11:27: die Tiere keine jeden Tag gepflegt und gefüttert und nicht nur wenn du Kinder da hast, das ist ja eine wahnsinnige Belastung eigentlich.

00:11:32: und dann denke ich immer ja, muss das ja emotional für die auch eine Aufgabe sein, immer wieder sich auf neue Kinder einzulassen, wieder Abschied zu nehmen.

00:11:41: Hast du da einen Weg gefunden, wie du damit umgehst?

00:11:43: oder was ist dein Weg, wie du mit dem umgehst?

00:11:46: Ich glaube, ich mache ganz viel schon unbewusst in der Psycho Hygiene.

00:11:50: Also für mich ist das erste, wenn Kinder nach so langer Zeit da waren, das allererste, dass immer alles... putz und sauber mache und dann eine ganze Runde Spazierenge mit meinem Hund.

00:12:01: So wirklich nur mit heim mit meinem Hund.

00:12:05: Und das ist ja alles unter Verschwiegenheit.

00:12:08: Das heißt, man darf ja eigentlich gar nicht so viel darüber reden.

00:12:11: Mir hilft dann schon wieder die Abschlussberichte dann auch zum Schreiben, wo man das für sich noch mehr reflektieren kann.

00:12:15: Was ist denn passiert in der Zeit?

00:12:17: Wie war denn auch mein Arbeit?

00:12:18: Habe ich gut gearbeitet?

00:12:19: Also das stelle ich mir wirklich dann auch noch mal in Frage und reflektiert in dem Prozess.

00:12:25: Was hätte auch besser sein können, was habe ich vielleicht auch in der kurzen Zeit dann auch wieder übersehen oder was ist mir super gut gelungen.

00:12:33: Und das ist dann so das Ende eigentlich, also der Bericht wird geschrieben, wird abgeschickt und dann ist das eigentlich für mich ganz gut.

00:12:41: ja zum Wegstecken.

00:12:42: Es gibt natürlich Fälle, die sind intensiver und die begleiten die dann auch noch länger.

00:12:46: Also das klingt nicht bei jedem gleich, aber das ist so eigentlich mein Weg.

00:12:51: Sehr gut dann auf mich schauen.

00:12:53: Und mich auch vorbereiten auf die Zeit, wo sie dann weg sind, also wirklich bewusst zum Planen.

00:12:57: Wir machen ganz coole Sachen.

00:12:59: Wir gehen um wieder was in den Rodeln oder im Winter oder was was ich.

00:13:04: Vor allem, weil es ist ja doch, dass findet ja alles in deinem Zuhause statt.

00:13:07: Und da dann berufliches und privates Trennen ist sicher auch nochmal noch einmal ein Challenge für sich, denke ich, Mara.

00:13:16: Es geht.

00:13:17: Für mich geht es.

00:13:18: Ich habe damit jetzt auch schon echt einiges an Erfahrung.

00:13:22: beschäftigt mich einfach damit auch sehr viel.

00:13:24: Ich kann das mittlerweile ganz gut.

00:13:28: Es ist aber sicher nicht dann für jeden so einfach, dass man sich da wirklich auch dann auch abgrenzen kann.

00:13:33: Also ich

00:13:33: muss sagen, Hut ab, begleitet es nicht schaffen.

00:13:35: Muss ich echt sagen, Hut ab, von jedem und jeder, was in dem Bereich arbeitet, weil es ist schon eine große Aufgabe.

00:13:41: Jetzt gibt es vielleicht einige Eltern, die das jetzt hören und die sich denken, hey lass ich gekauft jetzt mal ein Kind, einfach ein Hausdier, dann geht es dann besser.

00:13:47: Ist nicht so nah.

00:13:48: Leider.

00:13:50: Mehr

00:13:51: einfache Lösungen.

00:13:54: Ist nicht so nah.

00:13:55: Also, Tiere können unterstützen, sind Unterstützer, können uns begleiten auf Wege, können uns Gefühl von der Zugehörigkeit geben, können machen, dass wir uns vielleicht nicht so einsam fühlen, dass wir ihnen wieder Aufgabe haben.

00:14:08: Also, sie haben, sie sind Unterstützer, aber sie können in den therapeutischen Prozessen ersetzen.

00:14:17: Behaupte ich jetzt, sondern mal.

00:14:18: Ja, ich meine, ich habe ja selber, also Diego, den kennen glaube ich viele, hatte was zu hochen, der mittlerweile ganz viel bei einer Freien Information und der Bino sozusagen als Langzeitpflege, was bei mir war.

00:14:30: Und es ist ja wirklich für einen selber, also ich habe das richtig gebraucht.

00:14:36: In die Ego sowieso, dann gibt es jetzt etwa elf oder zwölf Jahre im Leben.

00:14:40: Aber auch der Bino, das war wirklich, wie du sagst, eine therapeutische Unterstützung für mich, einfach immer Aufgabe zu haben, Struktur zu haben, nachdem ich lange nach Hause war, Aussage zu gehen und einfach auch Aufgabe zu haben.

00:14:50: Aber natürlich ist es halt auch sehr fordernd.

00:14:53: Und man kann halt nicht sagen, wenn man Lust hat, jetzt will man nicht.

00:14:55: Und wahrscheinlich seien ja dann oft auch die Kinder und Jugendliche in einer Phase in ihrem Leben, wo sie halt so Tage haben.

00:15:03: wahrscheinlich mehr als wir Kinder, die aus einem normalen, geordneten Familienverhältnis kommen, oder?

00:15:10: Ja, ich habe tatsächlich ganz wenige, die dann bei mir sind und mal eine Spezifikung verweigen oder so.

00:15:17: Die Spezifikung findet stattdessen vielleicht kürzer.

00:15:21: Und das passt aber dann.

00:15:22: Also, man schaut halt dann wirklich, also man bespricht das dann mit einer, sagt man, die Hunde müssen klogegen.

00:15:29: Was dann mal jetzt?

00:15:29: Ich merke, du hast keine Lust.

00:15:31: Ich hab halt vielleicht auch nicht so viel Lust, weil das regnet.

00:15:34: Was dann mal, was können wir machen?

00:15:36: Und dann ist halt meistens ein Kompromiss verschluckt, dass ich auch hier so ein Schema halte, aber halt nicht so weit wie sonst.

00:15:41: Oder wir haben mal ein Skateboard dabei gehabt und... Dieses Kind hat sich dann auf das Kettbad gesitzt und die Hunde haben es einfach gezogen.

00:15:51: Also wir werden dann kreativ oder ich habe gerade vor Kurzem auch, wenn bei mir gehabt und dann haben wir einen Bob, wo es zu geschneiden hat und dann haben wir einen Bob mit gehabt und dann haben wir dann halt die Runden ziehen lassen von den Hunden.

00:16:04: Mit Huskris ist das natürlich sehr vatellhaft.

00:16:07: Huskris

00:16:07: aber auch die Aussicht tatsächlich.

00:16:09: Sie haben mega viel Spaß dabei gehabt und wir sind dann eigentlich die glaube ich sieben Kilometer spazieren gegangen.

00:16:16: Sie haben es aber eigentlich nicht gemerkt, weil sie sind ja zogen worden und es war dann halt super viel Spaß, weil dann haben die Hunde halt einmal Gas geben richtig und dann wieder einmal längsamer und so weiter und es macht halt dann auch vollen Spaß und seht dann auch was in den Kontakt mit die Hunden und kann man auch sehen.

00:16:33: Frische Luft, Bewegung.

00:16:35: Wir haben jetzt mal privat darüber geredet über Bewegungstrang bei Kindern.

00:16:40: Magst du auch vielleicht ganz kurz ein paar Wote verlieren?

00:16:42: Wie wichtig das eigentlich ist, dass wenn man Kinder hat, die so aktiv sind und die so brauchen, dass die da auch gefördert werden, beziehungsweise gefördert ist jetzt vielleicht sogar ein bisschen übertriebenes Wort, aber dass man sagt, okay, aber ein Kind das einfach eigentlich schon braucht, die muss da ausigen.

00:16:55: Die Möglichkeit, glaube ich, geben, oder?

00:16:58: Also nicht gefördert, sondern ich glaube, es braucht die Möglichkeiten, dass man sagt, gerne... Gehen wir mal spazieren, gehen wir mal aussie experimentieren, ist gerade für kleine Kinder total wichtig.

00:17:07: Oder du hast auch gerade gesagt, es wird irgendwie alles essen, was gefunden wird oder so.

00:17:14: Das ist einfach experimentieren, das ist Entwicklung, das gehört dazu.

00:17:18: Und das ist ja ganz wichtig, dass die Kinder auch mitkriegen und erleben dürfen.

00:17:23: Und genau so ist es wichtig, dass sie auch in der Natur erleben dürfen.

00:17:27: Ich

00:17:27: wollte gerade sagen, weil ich glaube, so ganz schöne Kindheitserinnerungen, meine Kindheit waren schon die Sachen, wo man wandern gegangen sei, wo der Papa mir dann auch so ein Stocker, was geschnitzt hat und wo man Blattling gesammelt hat oder mal ein Blinschleuchern über den Weg gelaufen ist.

00:17:41: Also das sind so Sachen, die bringen sich auch total ein eigentlich.

00:17:43: Und Natur weiss man ja auch, ich weiß noch, wie ich mich mit Dovi darüber geredet habe, wo es um Energien gegangen ist, gibt es halt auch sehr viel.

00:17:49: Also man sagt ja nicht... umsonst Waldbaden und ich mir am Anfang auch Waldbaden haben.

00:17:54: Aber du badest ja da wirklich eigentlich in guter Energie, oder?

00:17:58: Also mit Kindern gerade im Wald glaube ich, das ist ganz wichtig und auch für Kinder.

00:18:03: einfach schafft es wunderschöne Erinnerungen.

00:18:06: Ja, da geht das Schneehupfen jetzt im Winter, oder?

00:18:09: Was für

00:18:10: Schnee?

00:18:11: Hast

00:18:11: du Schnee?

00:18:13: Ich muss immer zu dir fahren, wenn ich Schnee haben will.

00:18:18: Aber gerade das.

00:18:19: Wir waren als Kinder, glaube ich, so bald fünf Millimeter Schnee gehabt, wo wir am Schuhenzug beim Bopp fahren auf der Wiesnur.

00:18:26: Und das dann schon noch sehr viele, aber ich habe jetzt einfach auch die Erfahrung gemacht, dass es ganz viele Kinder gar nicht mehr so kennen.

00:18:37: Wahrscheinlich auch, weil es nicht mehr so viel Schnee gibt.

00:18:39: Ich weiß es nicht an was es liegt.

00:18:42: Aber dessen Möglichkeiten, die man auf jeden Fall geben kann an diese Schneeessen.

00:18:49: Jetzt Kind macht das.

00:18:51: Und das sind Experimente.

00:18:52: Das will ich ausprobieren.

00:18:54: Wie lang, wie kalt, wie lange ich hebe es aus im Schnee, wie schnell kann ich sein mit meinem Rutschsteller da oben.

00:19:01: Und ja, bei uns sind halt dann irgendwann noch irgendwelche Tiere dabei.

00:19:04: Dann kommt der Kater wieder mal vorbei und, ah cool, da will ich vielleicht auch Rutschsteller fahren, da will er nicht.

00:19:10: Spoiler, da will er nicht.

00:19:12: Genau.

00:19:12: Und da geht es halt auch wieder.

00:19:15: so viel dann um Grenzen, gell?

00:19:17: Was

00:19:17: sind die Grenzen von den Tieren in diesem System?

00:19:20: Und

00:19:20: Respekt wahrscheinlich auch, oder?

00:19:22: Genau.

00:19:23: Jetzt habe ich eine Frage, was mich persönlich interessiert.

00:19:25: Du arbeitest so viel mit Kindern.

00:19:28: Kannst du sagen, dass Verhaltensmuster, sag ich jetzt mal, was jetzt negativ gesehen werden, immer irgendwo oder negativ sind, auch immer irgendwo aus der Familie her, herkommen?

00:19:38: Oder gibt es Kinder, die einfach aus einem total stabilen Umfeld kommen und trotzdem negative Verhaltensmuster aufzeigen?

00:19:45: wird es natürlich immer geben.

00:19:48: Es sind ja sehr viele Einflüsse, die auf die Entwicklung auch ein Einfluss nehmen.

00:19:56: Gerade jetzt sind dann einfach soziale Medien, Handy, der Konsum wird immer mehr.

00:20:03: Das ist so.

00:20:05: Und das hat natürlich auch Einfluss auf die Entwicklung von Kindern.

00:20:08: Also es kann natürlich auch sein, dass total... Also das klingt auch so ein total stabiler Umfeld.

00:20:14: Irgendwo kann ich Auffälligkeiten haben, aber ich glaube, dass da der Unterschied ist, dass da vielleicht schneller reagiert wird oder anders darauf reagiert wird.

00:20:24: Und dass vielleicht auch leichter dann so ein Behandeln ist, wenn wir das jetzt so sagen.

00:20:30: Dass wahrscheinlich die Möglichkeiten vielleicht mehr sind.

00:20:33: wieder, ja genau.

00:20:35: Das ist auch so ein Punkt mit Handy.

00:20:37: Das ist ganz schockierend.

00:20:38: Ich habe gerade mit einer Freundin darüber geredet, von der der Sohn geht.

00:20:40: Jetzt sind die Volksschulen und die hat man dann erzählt.

00:20:42: Man kann sich mittlerweile über Spotify Videos schicken.

00:20:45: Und dann gibt es Eltern, die jetzt natürlich Spotify für ihr Kind nicht sperren, weil man rum ist und nicht schlimmer ist.

00:20:50: Und da kann man mittlerweile Pornos schicken.

00:20:52: Also alle Mamas und Papas da draußen nicht zuhören.

00:20:55: Checkt es mal ab, Spotify gehört auch gesperrt am Handy von einem Kind.

00:21:00: Ich frage mich halt ganz oft, wir sind ja schon noch eine Generation, was mit wenigen Händen aufgewachsen sein.

00:21:05: Und trotzdem leben wir uns ja unsere Kinder jetzt so vor.

00:21:09: Ich erwische mich auch immer wieder, dass ich mir denke, oh, jetzt habe ich zu lange ins Händen geschaut, neben der Fehlier oder so.

00:21:14: Man versucht sie eh so gut, wie möglich, zu vermeiden.

00:21:15: Aber ich glaube, spätestens wenn es zu schulen Thema wird, kannst du es ja eh nicht mehr ganz, ganz weglassen, das Thema.

00:21:22: Was kann man als Mama, Papa machen, um das Kind da einfach ein bisschen mehr zu beschützen und dem Kind einen gesunden Umgang damit zu lernen?

00:21:30: Ich glaube, jetzt hast du es ja schon gesagt, einen gesunden Umgang damit zu lernen.

00:21:33: Ich glaube, genau so kann man es dann auch schützen.

00:21:36: Handyzeiten, Spielzeiten, also generell.

00:21:41: Ich sage jetzt nicht nur Handy, es sind ja viel Spielkonsolen.

00:21:47: Viel Spiele, ich denke gerade an das Roblox oder Fortnite oder so was, das ja eigentlich fast jedes Kind sput.

00:21:54: Und das ist ja okay bis zu einem gewissen Maß.

00:21:57: Und das sollte man irgendwie versuchen.

00:22:01: zum Regeln, bin ich der Meinung.

00:22:03: Also, dass es Handyzeiten gibt, dass es Fernsehzeiten gibt, ganz vermeiden Kremers nicht und dass man es heute auch gut vorlebt.

00:22:10: Ich glaube, das

00:22:11: ist ein großer Punkt.

00:22:13: Sie schimpfen immer alle, aber im Endeffekt sitzen sie selber alle mit dem Handy downscrollen durch Instagram und TikTok und allen möglichen Sachen.

00:22:20: Man lebt ja so vor, wie ich schon gesagt habe.

00:22:22: Man lebt so vor und ich bin teilweise auch von mir total schockiert.

00:22:25: Wenn wir zwar beim Abendessen, also ich habe keine Kinder, aber wenn wir Barton und ich beim Abendessen sitzen, dann ist das eigentlich ganz klar, haben die freie Zeit und hin und wieder passiert es aber, dass uns dann einen wichtigen Anruf oder ein wichtiger E-Mail oder ein wichtiger ... und man schaut kurz drauf.

00:22:41: Und sobald der andere drauf schaut, schaut es gegenüber auch drauf.

00:22:44: Und dann sitzt man auf beiden da und sagt, einer von uns, schau mal, jetzt sitzt man beide irgendwie am Handy, oder?

00:22:50: Das ist Volltag, ich war jetzt auch letztes Mal wieder mal aus am Abend.

00:22:54: Und wir waren zu sechst.

00:22:56: Und das fällt dann richtig auf die Hand im Handy aus und dann der nächste.

00:22:59: Und irgendwann sind wir alle sich im Handy da geguckt.

00:23:01: Und ich sage, geht es uns eigentlich noch gut?

00:23:03: Wir sitzen da auf der Alm eigentlich.

00:23:04: Das Lustige ist, dass ein Handy es weg tut.

00:23:06: Aber wie du sagst, das ist so ein Rattenschwanz, der sich da dann ein bisschen durchzieht.

00:23:12: Genau, und so was kann passieren.

00:23:14: Und wenn das jetzt ein, zwei, drei Mal passiert, dann ist das wegen denen jetzt nicht irgendwie, dass wir das Kind in der Entwicklung haben.

00:23:21: Überhaupt nicht.

00:23:22: Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man wirklich drauf schaut und dass man Sie zumindest auch sein Bemüht, weil ich kann ja dann aufs Handy schauen, wenn... wenn ich gerade nicht aktiv mit meinem Kind zusammen bin.

00:23:33: Die aktive Zeit,

00:23:34: wirklich aktiv lassen, spielen, essen, kuscheln, stillen, was auch immer.

00:23:38: Wenn

00:23:39: ich jetzt sehe, die Fehler spielt irgendwo gerade voll nicht allein, dann will ich ihr auch den Raum bieten, da selber Sachen zu entdecken.

00:23:45: Also ich muss ja da nicht, wenn sie allein spielt und sich dazu entscheidet, dann muss ich nicht daneben sitzen.

00:23:48: Es gibt genug Zeiten, wo ich daneben sitzen muss.

00:23:51: Aber dann lasse ich sie da auch.

00:23:52: Dann setze sie mir auch mal in die Kruchel und schau aufs Handy.

00:23:55: Aber da sieht sie mir nicht dabei und da ist sie gerade in ihrer ... in ihrer Welt sozusagen.

00:24:00: Genau, das ist in ihrer Welt.

00:24:01: Und dann ist es eben wichtig, wenn sie dann die aber wieder braucht, dass man dann wieder verfügbar ist.

00:24:05: Und um das geht es, Kinder sollten immer das Gefühl haben, wir sind da, wir beschützen sie, wir geben ihnen Sicherheit.

00:24:14: Und wenn sie uns brauchen, sind wir immer da.

00:24:16: Deshalb kann auch dann Spiel funktionieren.

00:24:19: Also wenn du sagst, sie ist jetzt nicht einmal ein Jahr oder?

00:24:22: Und hat dann einfach schon Spielphasen, wo sie ja noch spielen kann, ist da... Viel gelungen.

00:24:27: Mega.

00:24:28: Danke.

00:24:29: Das Positiv ist nach meiner schlaflosen Nacht.

00:24:32: Was mich oft schockiert, wenn ich so im Bus bin oder so, und wirklich so ganz junge Kinder, da sind es wirklich alle, wenn die schauen, in der Frähe, wo mir eigentlich so geht es über unsere Zeit, jetzt rede ich schon wie so ein Boomer, aber früher in unserer Zeit, wo du einfach im Bus noch Sachen besprochen hast oder mal eine Gaudi-Kappe schon gestritten hast oder was auch immer, das falte da eigentlich komplett.

00:24:51: Und dann habe ich das ein bisschen nachgelesen, dass es ja eigentlich krass ist, als nicht nur ein ganz junger Alter, sondern auch älter, wie sehr man eben die Hörentwicklung hat und auch diese Fähigkeit empathiert.

00:25:02: Einfähmend zu empfinden und diese sozialen Aspekte, die Kinder ja lernen, die sie ja da nicht mehr lernen.

00:25:07: Weil beim Reden, wir schauen uns jetzt an und sie sind ja gerade an deiner Stimmung.

00:25:11: Bist du gerade gut drauf oder nicht?

00:25:12: Du kannst mir jetzt vielleicht was vorspielen.

00:25:14: Aber sag so, wenn du ein bätischer Mensch bist, dann weiss ich immer, Sarah geht es jetzt halt nicht so gut.

00:25:18: Normalerweise Sarah ist halt voll happy.

00:25:20: Aber das lerne ich ja nur, indem ich das ja schon ganz früh eigentlich mitkriege und mich da, wie soll ich sagen, ja wieder zu sensibilisieren, oder?

00:25:28: Ja,

00:25:28: genau.

00:25:29: Also du hast es auch.

00:25:30: Feuer auf den Punkt gebracht, ganz viel verloren und die Gehirnentwicklung.

00:25:34: Das verzögert alles eigentlich.

00:25:36: Aber

00:25:36: du kannst es ja als Elternteil auch nicht vermeiden, weil ich kann jetzt nicht sagen, wenn ich jetzt zu meinem Kind sage, bitte spiele ich mit dem Handy im Bus, dann würde ich sagen, ja, ja, passt schon, aber ich habe ja jetzt als Mama ein Einfluss drauf.

00:25:48: Ja, und da glaube ich, sind wieder diese Händezeiten ganz wichtige.

00:25:54: Sie haben halt dann in der Schule, es gibt ja kein Handy mehr.

00:25:57: Das heißt, da haben sie dann eh wieder die sozialen Kontakte.

00:26:00: Und sie, man darf nicht vergessen, sie haben ja ganz viel Kontakt miteinander über das Handy.

00:26:06: Also es macht einen Unterschied, ob jetzt jeder für sich vom Handy sitzt und da eine schaut und überhaupt keinen Kontakt hat oder ob sie vielleicht gemeinsam gerade ein Video anschauen und über das reden.

00:26:16: Also macht schon einen Unterschied, weil somit habe ich ja schon eine soziale Interaktion.

00:26:21: Ich rede über etwas Gemeinsam, quasi.

00:26:23: Hast du das jetzt mitgekriegt?

00:26:24: Das war glaube ich nicht der Österreich, wo ein Schul des, was, ich glaube, ich will jetzt nicht das falsche sagen, den Versuch gestartet hat, dass die Schülerinnen, da, dreißig oder sechzig Tage komplett aufs Handy verzichten.

00:26:37: und da haben wir einige freiwillig mitgemacht.

00:26:39: Und es war eigentlich erschreckend, aber interessant zugleich, wie sie dann eine Fazit gezogen haben, weil... Einige haben abgebrochen nach ein paar Tagen und viele haben dann berichtet, dass es die erste Woche absoluter Horror war ohne Handy.

00:26:53: Also das ist ja wirklich schon Suchtverhalten, was man den Kindern ja irgendwo anlehnt.

00:26:57: Und die meisten haben gesagt, am Anfang war's zach und zum Schluss war's total schön.

00:27:01: Wir haben was ausgemacht, wir waren wieder verlässlich, weil man wusste, man kann sich nicht mehr anrufen.

00:27:06: Und die haben das dann eigentlich, die Schülerinnen haben das dann total positiv wahrgenommen.

00:27:10: Vielleicht sollte da auch die Politik, glaube ich, ein bisschen in der Verantwortung, dass man sowas vielleicht öfter mal Vorschläge einführt oder wie ich immer.

00:27:19: Ja, dann vielleicht auch das Projekt in der Familie, man kann ja sagen... Versucht man mal eine Woche alle komplett aufs Handy verzichten.

00:27:26: Aber dann muss es wirklich auf Augenhöhe passieren.

00:27:29: Und wirklich alle, auch Mama, Papa.

00:27:31: Noch mal zurück zu den Tieren.

00:27:32: Jetzt haben wir ein bisschen abgeschweiften.

00:27:34: Passiert.

00:27:36: Merkst du auch bei der Arbeit mit so vielen Tieren an?

00:27:39: Merkst du, man sagt ja immer, die Tiere haben einen siebten Sinn?

00:27:43: Oder seinen batischen Einfüllsamen?

00:27:45: Kannst du sagen, das stimmt?

00:27:46: Also die Tiere haben da schon ein bisschen eine Zauberkraft sozusagen.

00:27:52: Ja.

00:27:52: Deshalb setzt es ja ganz unterschiedlich.

00:27:54: Also gerade bei die Hunde mache ich es sehr nach der Ersteinschätzung und dann denke ich mir mal, der kennt jetzt oder die kennt jetzt zu dem oder der gut passen und das passt dann auch meistens.

00:28:06: Also ich habe ja wirklich fünf Hunde und fünf komplett unterschiedliche Hunde, also Charaktere durch die Bank.

00:28:12: Wenn ich einen Ragnar hernimm, das ist mein... Mein Ruhebohl, der legt sich eine, der ist super gut, wenn Kinder Ruhe vermittelt werden muss oder Jugendliche oder auch Erwachsene, wenn sie einfach, wenn sie brauchen, da ist.

00:28:27: Der legt sich her, legt sich meistens auf die Firs drauf und ist da und ist voll da.

00:28:32: Und dann habe ich meine durchknallte Skylar, die einfach nur kruscheln, kruscheln, kruscheln, bitte kruscheln mich.

00:28:40: Und die ist super lustig ist.

00:28:42: einfach mega viel blödsinn macht, da in die Einheiten, also das gehört halt mit dazu, es läuft kaum Einheit, komplett strukturiert bei mir, weil, ja, weil mit Tieren und mit Menschen.

00:28:54: Du bist so schwer.

00:28:55: Da läuft nie irgendwie was nach Plan und dann muss man halt auch flexibel sein und dann muss man, ja.

00:29:02: Gedanken mache ich mir natürlich, was mache ich halt, aber meistens krieg ich es dann ganz anders da und man muss da wirklich ganz flexibel sein und die Tiere dann auch anders da einsetzen.

00:29:10: Aber zu deiner Frage, ja, ich bin davon überzeugt, dass Tiere sehr, sehr viel Merk spielen wie mir und dass die sehr, sehr viel ausgleichen in dieser Zeit.

00:29:19: Ich glaube, es ist so wichtig finden, dass man Tiere in öffentlichen Einrichtungen auch mehr einbindet, sei es Altersheim, Kindergarten, Sonnerschulen, was auch immer.

00:29:27: Sonnerschulen gibt es glaube ich gar nicht mehr, gell?

00:29:34: Weil man sieht ja oft in Altersheim, wenn da pflegere Hunde innen mitnehmen dürfen, dass die Leute richtig aufblühen durch das.

00:29:42: Es passiert glaube ich immer mehr.

00:29:46: Da braucht man allerdings, wenn man in eine Einrichtung geht, die Therapiehundeausbildung an, ist natürlich auch was... Ja, mit dem man sich wieder zusätzlich beschäftigen muss, immer ganz viele Hunde haben es auch.

00:29:57: Und das passiert immer mehr.

00:29:58: Ich habe auch mal von einem richtig coolen Projekt gelesen, wo Kinder mit Lesen, Rechtschreibschwäche in ein Tierheim gegangen sind und denen Geschichten vorgelesen haben.

00:30:09: Also denen, die dort im Tierheim Geschichten vorgelesen

00:30:12: haben.

00:30:13: Das habe ich mega cool gefunden.

00:30:14: Weil somit liest es auch laut vor, aber es korrigiert die Korne.

00:30:20: Das ist ja richtig cool.

00:30:22: Genau.

00:30:22: Das hat mich sehr beeindruckt.

00:30:23: Das war richtig cool.

00:30:24: Irgendwo in Österreich.

00:30:25: Ich weiss jetzt aber leider nicht mehr, wo.

00:30:27: Aber das war richtig toll.

00:30:28: Du hast gesagt, auch mit einer wachsenden Arbeit.

00:30:31: Das hast du arbeitest.

00:30:32: Du hast auch mit einer wachsenden Arbeit.

00:30:34: Kann ich drei Wochen zu dir kommen um mich auszahlen?

00:30:37: Bitte.

00:30:38: Auszeiten sind tatsächlich nur für Kinder und Jugendliche in der Psychotherapie.

00:30:42: Du kannst zu mir in

00:30:43: dieser Therapie kommen.

00:30:46: Arbeit ich natürlich auch mit Erwachsenen.

00:30:48: Also Erwachsene sind natürlich immer ein Teil, weil jedes Kind hat einen erwachsenen Part.

00:30:54: Und natürlich werden die Eltern auch viel bei mir in der Arbeit mit einbezogen, also in der ambulanten Familienarbeit auch.

00:31:01: In der Therapie arbeite ich auch nur im Anselsetting mit Erwachsenen.

00:31:05: Ich habe jetzt mal das Wort gehört zum ersten Mal.

00:31:09: Also dieses, dass Erwachsenen immer morgen, sie sind irgendwie höher, oder haben mehr Weltigkeit als Kinder und Jugendliche.

00:31:16: Melkst du das in deiner Arbeit da, dass das ein Problem ist?

00:31:20: Also ich soll ganz viel oder ganz oft Kinder auf Augenhöhe begegnen und man kriegt dann aber schon noch das Antwort, ja, ich weiß ja, was viel besser ist.

00:31:31: Ja und nein, jedes Kind entwickelt dadurch... wahnsinnig viel Selbstwert und kann die eigenen Bedürfnisse auch alles sagen, gell?

00:31:41: Wenn ich jetzt einen frag, natürlich, wenn ich jetzt sage, was magst du essen, dann sagt irgendwas total, weiß ich nicht, da viel Spitz, keine Ahnung, irgendwas, was ich jetzt gerade nicht daheim habe oder so, was ich kann natürlich auch sagen.

00:31:53: Ich habe Nudeln und Reis mit Hühnerfleisch, was magst du heute lieber zum Beispiel, oder?

00:31:59: Dann hat das Grinn schon eine Entscheidung und werde ernst genommen und ich begegne ihn auf Augenhöhe.

00:32:05: Also dieses über jemanden Bestimmen, das fängt schon beim Wickeln an, oder?

00:32:11: Dass sie da gut begleiten.

00:32:13: Ma, jetzt müssen wir die Hosen ausziehen.

00:32:15: Ma, jetzt muss ich... Und so weiter, dass sie diese Prozesse gut begleitet.

00:32:21: Das ist so ein Thema, da habe ich so viele Diskussionen geführt in letzter Zeit.

00:32:24: Da war ja ein Artikel, dass eine Pädagogin vorgeschlagen hat, Kinder zu fragen, bevor man sie wickelt.

00:32:31: Und dann hat sich dann natürlich die hauptsächlich rechte Babel wieder in den Kommentaren getroffen und gesagt, das wollen meine Kinder fragen, ob ich es wickeln darf und wann.

00:32:39: da total ein Post und ein Zöhn.

00:32:41: Man muss ja mal ein bisschen weiterdenken, dass die Fehl ja jetzt nicht zu mir sagen kann.

00:32:45: Da darfst du mir zu wickeln, es ist mir völlig bewusst, dass es ein Baby ist.

00:32:49: Aber so wie du sagst, ich lege sie hin, sag ich, schaue sie zu einem Windelwechseln.

00:32:53: Sieh dir die Windel aus, müssen wir gescheiten, obwutzen, dass es sauber ist, dass du gesund bleibst, siehst mir die Hose an.

00:32:58: Ich kann ihr ja erklären, was ich gerade mache, aber mich da hinzustellen und zu sagen, ich wechsle jetzt die Windel, weil ich bin die Erwachsene und ich darf jetzt darüber die bestimmen, finde ich auch völlig falsch.

00:33:08: Vor allem finde ich, und das haben wir in den letzten zwei Folgen auch schon besprochen, dass es so wichtig ist, so früh wie möglich.

00:33:14: auch zu sagen, das ist ein Indienbereich und das ist ein Privatbereich.

00:33:17: Richtig, und ein Indienbereich habe ich nennen.

00:33:20: Das ist auch der Sexualpedagogik.

00:33:24: Ich habe auch ganz viele Diskussionen, weil Sexualpedagogik braucht man nicht im Kindesalter.

00:33:29: Aufklärung und so weiter.

00:33:30: Da geht es nicht um Aufklärung.

00:33:31: Da geht es um dies, dass Kinder einen eigenen Körper kennenlernen.

00:33:34: Wir haben

00:33:34: gerade in der letzten Folge gesagt mit Benny, ja, es ist nicht Sexualisierung, wie sie genannt werden auf dem von auch der rechten Seite, sondern eben Aufklärung.

00:33:42: Haben wir das falsch gesagt sozusagen?

00:33:44: Nein, es ist Aufklärung über ein Körper, aber ich erkläre ja jetzt kein Baby, wie Sex funktioniert zum Beispiel, oder?

00:33:50: Sondern da wird erklärt, hey, du hast den wahrgenommen.

00:33:56: Ich bin ein Körperteile, ich bringe den ganzen Normalität.

00:34:03: Weil das ist ja tatsächlich auch der Boot-Thema.

00:34:06: Also ganz lange auch der Boot-Thema.

00:34:08: Der Körper, egal von Mann oder Frau, ist eigentlich der Boot-Thema.

00:34:12: Und dann gibt es eben diesen Bereich, wo man wirklich fragt, darf ich den berühren.

00:34:17: Jetzt muss ich da abutzen, muss ich noch mal genauer abutzen.

00:34:19: Ich meine jetzt, da haben wir noch ein Grem drauf, weil du bist ein bisschen offen oder was denn auch immer.

00:34:23: Aber mir... greifen da in den Privatbereich von Kindern, von Babys ein und das muss man genau so benennen, wie wenn ich die jetzt umarmen will und du weißt es nicht, das merke ich ja auch, wenn du sagst, nein, ich will keine, gell?

00:34:39: Das können aber nur Kinder sagen oder Jugendliche sagen.

00:34:42: Das benennen können.

00:34:43: Und das Glären haben Grenzen zum Setzen und die wissen, was ist denn richtig, wo darf ich denn berührt werden.

00:34:49: Also da kremen ganz viele eigentlich, was man wirklich von klar auf und wo das wirklich auf Augenhöhe so wichtig ist.

00:34:55: Meine Meinung nach.

00:34:56: Also die Zuhörerinnen,

00:34:57: jetzt hören wir das zum zweiten Mal.

00:34:59: Das heißt, das muss was dran sein.

00:35:01: Jetzt war nämlich auch so ein Kopfschüttelmoment gehabt, weil mir ... ein gewisser Herr einen Beitrag geschickt hat, dass sich eine Dame ganz enttäuscht hat darüber aufgeregt hat, dass es im Kindergarten ein Aufklärungsbuch liegt und das ja völliger Wahnsinn ist und ob ich das nicht an Wahnsinn finde und ob ich ihm da verstehen kann und hat mir dann das Buch geschickt.

00:35:21: beziehungsweise gibt es auch... Da ist irgendwo ein Video, wo sie die Frau interviewen, was auch immer.

00:35:25: Und in diesem Buch ist auch ein Kinderbuch.

00:35:27: Das sieht man wie eine Vagina, das sieht man wie ein Benis, das sieht man wie ein Kind aus dem Pinkel.

00:35:33: Wir sagen zu unseren Kindern, ja, Pinkel lassen schnell, aber wenn es in einem Buch drin ist, ist es auf einmal völliger Wahnsinn.

00:35:39: Und dann habe ich gesagt, ja, also ich finde jetzt nichts Schlimmes an diesem Buch.

00:35:43: Weil eine Vagina und ein Benis gehört genauso zu unserem Körper wie ein Finger, ein Auge und ein Ohr.

00:35:48: Also das ist jetzt nichts, wie du sagst, das sollte gerade ein Buchthema sein.

00:35:53: Ja, es gehört dazu und es gehört zu uns dazu, zu uns als Mensch.

00:35:59: Wir definieren uns ja über unseren Körper, oder?

00:36:02: Das ist denn, was die Menschen sehen.

00:36:05: Unsere inneren sehen es nicht, aber auch unseren Körper sehen es.

00:36:07: Und deshalb ist es ganz wichtig, da wirklich für den Körper einzustehen und sagen.

00:36:12: Und die eben Geschlechtsteile, das ist kein Bippiman, das ist ein Benis, das ist so.

00:36:22: So, es ist echt cool, dass du das Thema gerade anschneidest, weil es hat David mit nichts anderes beschäftigt.

00:36:27: Ich beschäftige mich auch immer sehr viel mit dem, weil mir das echt... Und eben gerade diese Wickelsituation, was du da angredet hast, man manche Kinder überhaupt dann im Kindergarten alter, wo ihn vielleicht da im Stehen gewickelt werden oder dann sind die Windel selber weg oder... Oder dann sind die frischen Winterseim dran und wollen nur einmal abputzt werden.

00:36:45: Oder warst dann auch immer, gell?

00:36:47: Und da ist es sehr wichtig, dass man fragt, soll ich die wickeln, machst du das selber?

00:36:51: Also die kennen ja das ab drei, kann man die Windlauf machen und...

00:36:55: Ach Sarah, ja, es wäre so einfach, gell?

00:36:57: Und was mir aufgefallen ist, ich weiß nicht, wie du das siehst, ich denke mal oft bei Burmen, im Schwimmbad oder wo auch immer... Wenn da ein Bohr an seinem Benis herum spielt, dann ist man so, hach mal, lustig schau, da spielt er herum und hin und her.

00:37:11: Und wenn sich ein Metren aber unten angreift, dann heißt es immer, da darfst du nicht hingreifen.

00:37:16: du deine Hand da weg.

00:37:17: So ist dir das auch einmal aufgefallen.

00:37:19: Was ich damit sagen will, ist, dass vor allem wir Frauen echt ein Problem haben, weil wir Frauen unseren Körper eigentlich gar nicht kennen.

00:37:26: Also ich habe einmal im Freundeskreis so eine Diskussion gehabt, ich rede jetzt da ganz offen, falls euch dabei getriggert fühlt mit der Hochzeit, wo wir darüber geredet haben, wie viele Öffnungen wir eigentlich

00:37:36: haben.

00:37:36: Haben wir etwas geredet?

00:37:38: Haben wir auch geredet, oder?

00:37:40: Und dann alles so, ja, zwei.

00:37:43: Leute, was zwei, drei und alles so, ich hast schon Vogel.

00:37:47: Da bin ich ja nicht normal, was Dressen gibt.

00:37:49: Ja, doch, ich meine, Herren kriegen nicht aus, wo das Regelblut ausserkriegen wird.

00:37:53: Und das wissen so viele Frauen nicht.

00:37:55: Alte Frauen, junge Frauen, ich hab dann echt viele gefragt, in meinem Umfeld eben dann in dem Fall auch die, oder?

00:38:00: Und fängt immer so, und das ist halt das, oder?

00:38:02: Da gibt es erwachsene Frauen, die nicht wissen, wo eigentlich ihre Ausscheidungen ausserkriegen.

00:38:08: Das ist schon schockierend irgendwie.

00:38:10: Genau, und das ist dann wieder dieses Aufklärungswort, oder?

00:38:12: Also hier in der Hinsicht klären wir die Kinder dann auf über unseren Körper.

00:38:18: Aber was ich da vorgemacht habe mit Aufklärung ist, haben wir jetzt nicht... ich klär keine... ...Beewee oder keine Klarkinder über Sex, über den Akt auch noch nicht für sich auf, gell?

00:38:27: Mhm.

00:38:28: Krimpt dann auch, wenn es natürlich Fragen, Geschwisterkinder oder Mama ist schwanger als zweite oder dritte Mal, je wei krimpt es da?

00:38:35: Beewee eine.

00:38:36: Dann ein kleines Kindergerecht, aber nicht mit irgendwelchen Blumen und Bienen.

00:38:43: Ja, es begleitet uns ins Leben lang und es gibt einfach einen weiblichen Zyklus.

00:38:51: Ich vermittel meine Jugendlichen, die bei mir in Betreuung sind und die dann halt anfangen, so ein bisschen in die Pubertät zum Kremau und mich dann fragen, was dann so mit einer Lose ist und so weiter, dann wird das ganz klar thematisiert.

00:39:01: Es gibt einen zweiblichen Zyklus, der dauert so und so.

00:39:04: Viel Tag, das ist unterschiedlich.

00:39:06: Es krimpt dann die Periode.

00:39:08: Was passiert da im Körper?

00:39:09: Wie viel Hormone sind da aktiv?

00:39:13: Weil ich das ganz wichtig finde, weil es ist ja immer so, das heißt, ja, ja, man muss verhütten, sonst wird man schwanger.

00:39:20: zum Beispiel auch.

00:39:21: Aber dass es im Endeffekt nur eine Woche ist, wo man wirklich die Möglichkeit hat, zum Empfangen oder das Einbefrucht, das werden kann, das sagt da kein Mama oder kein Papa, sondern da hast du einfach verhütten, sonst wärst du schwanger.

00:39:36: Natürlich ist da sehr viel Angst dahinter, dass man sehr früh großaltern wird oder dass das Kind sehr früh, aber es ist Aufklärungsarbeit.

00:39:46: Und dann lernen Kinder, Jugendliche und auch wir Erwachsene besser mit unserem Körper umzugehen.

00:39:51: Und auch unseren Körper zu schätzen und Grenzen zu setzen.

00:39:55: Und wie ich es eher in der letzten Folge schon gesagt habe, ganz wichtig.

00:39:58: Neunzig Prozent haben wir es passfällig über sie in ihrem eigenen Zuhause.

00:40:00: Und da kriegt man es dann natürlich nicht gelernt, dass das nicht in Ordnung ist, wenn man da angefasst wird.

00:40:05: Genau.

00:40:06: Cool, dass wir noch mal darüber geredet haben.

00:40:08: Und ich hoffe, das ist jetzt wirklich bei einigen angekommen.

00:40:10: Und es haben vielleicht auch einige darüber nachgedacht und haben sich da eines besseren belehren lassen.

00:40:15: Jetzt haben wir eh schon über Mädchen und Frauen geredet, über den Zyklus.

00:40:18: Du hast ja sozusagen einen Arbeits-Bewigrat, an dem du gerade arbeitest.

00:40:23: Magst du ein bisschen was erzählen drüber?

00:40:25: Ja, genau.

00:40:26: Es ist grundsätzlich die Psychotherapie.

00:40:28: In der Psychotherapie gibt es ja so viele Felder, wo man sie irgendwie weiterentwickeln kann.

00:40:35: Und ich beschäftige mich gerade sehr, sehr viel mit Frauendemen, Frauengesundheit, eben deshalb auch dieser Zyklus, BMS, BMDS auch, also die ganzen Störungsbilder, psychischen Störungsbilder im Endeffekt auch, was durch unsere Hormone, durch unseren Zyklus auch oft einmal ausgelöst werden kann.

00:40:57: Die klassische Wochenbettdepression, sag ich jetzt mal, und dortführungssache.

00:41:03: Begleitung auch von Frauen in Schwangerschaft mit Kinderwunsch und so weiter.

00:41:08: Also das ist gerade so ein Riesendema, was mich interessiert, wo ich mich gerade mit sehr vielen Personen vernetzt habe, wo ich mich gerade wirklich sehr einsetze, weil ich glaube, dass das ganz, ganz wichtig ist, dass Frauen das unterstützt werden, weil man eben nicht oft weiß, was da los ist und weiß ja... Das betrifft drei bis acht Prozent der Frauen, klingt jetzt nicht viel, die wirklich unter BMDS leiden, also diese depressiven Phasen in der zweiten Zyklushälfte, wo sie wirklich schwadepressive Phasen haben, wo sie alles in Frage stehen, passt mal Partnerschaft, passt mal Beruf, passt ein, wo ich überhaupt nur lebe und so weiter.

00:41:46: Und ich habe zum Beispiel gar nicht gewusst, dass es da einen Zusammenhang gibt.

00:41:50: Genau, also das ist, man unterteilt es eben, also das BMS ist hauptsächlich dieses körperlichen Erscheinungen und das BMDS.

00:41:58: Es spült natürlich ein bisschen was zusammen, es gibt dazu jetzt ein wirklicher Diagnose auch im neuen CT-Elef, im DSM-Fünf gibt es das schon länger und da werden einfach, wenn du drei dieser Sachen erfüllst, dann kann man das quasi auch diagnostizieren und da ist es echt, also das ist eine Störung im Gehirn auch.

00:42:20: wo massive, depressive Phasen in der zweiten Zyklus-Hälfte durch die Hormonanschüttung passieren.

00:42:27: Sie sagen nur mal Forschung, es gibt dazu auch wirklich ganz gute Studien, die auch gerade durchgeführt werden.

00:42:36: In diesem Bereich...

00:42:37: Aber es ist ja gar nicht überraschend, weil ganz viele Frauen das definitiv kennen, so typischer On-Tag vor der Regeldepression, wo man es an ja wirklich so schlecht geht.

00:42:46: Ich habe das z.B.

00:42:47: also On-Tag, bevor ich mir regelgeregt bin, denke ich mir, nein, es ist so scheiße, eigentlich geht es mir so schlecht.

00:42:52: Und dann am nächsten Tag denke ich mir, ah, okay, das war der Grund eigentlich.

00:42:56: Und ich glaube, dass das auch ganz wichtig ist und deswegen finde ich auch, so Frauen wie diese super, die sich mit den Beschäftigten, dass man auch über solche Themen mehr redet, weil es belastet ja, sage ich jetzt einmal, neun von zehn Frauen jetzt natürlich im ... geringeren Ausmaß, aber wir können darüber reden.

00:43:10: Das ist auch etwas ganz natürliches und ich glaube, das ist auch wichtig, um besser verstanden zu werden und da ein bisschen Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, oder?

00:43:18: Ich glaube auch, dass man sich eben seinem ein bisschen besser versteht, weil sonst wird man halt auch, du ja ja, hast halt wieder deine Dog oder Spinsteutsche wieder oder Body Hormone oder sonst was, aber was dann da tatsächlich passiert und dass man das... nicht steuern können in der Phase von unserem Zyklus.

00:43:37: Und wenn wir uns denken, dass das oft Frauen betrifft, die komplette zweite Zyklushälfte, das sind ja oft bis zu vierzehn Tage, die im Endeffekt das Gefühl haben, sie haben eine Scheißzeit einer Gärtsbeschissen.

00:43:51: Entschuldigung, wenn ich so erwarte.

00:43:54: Bist du einen eiligen, authentischen Podkast, du darfst alles sagen, sogar die Penis.

00:44:04: Wenn man da dann einfach genauer hinschaut und das wird für Frauen dann auch klarer, warum geht es mir dann so?

00:44:11: Der Landnehmer, was ich schon benennen kann, finde ich, macht es schon viel leichter.

00:44:16: Es ist jetzt zwar keine Heilung, weil jetzt weiß, was es ist, aber man kann besser damit umgehen.

00:44:20: Ich glaube, das trifft so auf alle psychischen Probleme hin, oder?

00:44:24: Genau, man kann versuchen damit zum Arbeiten, weil ich sage immer ganz klar, du als Mensch bist nicht das Problem.

00:44:30: Du als Mensch bist ein Mensch und das Problem ist außerhalb.

00:44:34: Und ich versuche das auch immer in meine Therapien wirklich zum Trennen, Mensch, Problem.

00:44:40: Und das Problem sollte oder dürfte oder ja sollte nicht die Überhand über dich als Mensch gwingen.

00:44:49: Und wenn man uns das aber dann wirklich auseinander glaubt, ich bin ein Mensch, ich bin die Sarah, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin.

00:44:57: Und mein Problem ist das und das und das und das.

00:44:59: Also das werden ja ganz viele Essstörungen, mit Essstörungen zum Beispiel.

00:45:03: Da gibt es nicht, ja du, du bist die Essstörung als Mensch, sondern die Essstörung.

00:45:09: Und wenn dann passiert, dass man vielleicht einmal wieder einen Tag drin hat, wo man gar nichts essen kann, dann hat diesen Tag die Essstörung gewungen.

00:45:17: Also das wird so ein bisschen separiert und ein bisschen distanzierter betrachtet und das kann oft schon sehr erleichtern sein.

00:45:24: Ja.

00:45:26: Wenn jetzt Frauen zuhören und sich angesprochen fühlen und vielleicht Probleme haben, dürfen sie sich bei dir melden?

00:45:32: Natürlich.

00:45:32: Sehr gerne.

00:45:34: Ich habe nur Kapazitäten, ich habe nur Therapieplätze frei.

00:45:38: Und liebe Leute, darauf gepasst, das ist ja gar nicht mehr so.

00:45:41: Also das ist ja... Kann man sich glücklich schätzen, wenn jemand sagt, ich habe Kapazitäten?

00:45:46: Ja, der allergrößte Nachteil ist, dass ich eben in Ausbildung und der Supervision bin.

00:45:50: Das heißt, mir kann man nicht mit der kranken Kasse abbrechen.

00:45:54: Das ist ein riesen Nachteil für uns, obwohl bei mir einfach dann dafür ein bisschen günstiger sind, dass wir die eingetragenen daran beuten.

00:46:03: Das ist schon ein Problem, glaube ich.

00:46:05: Und es gibt ja, habe ich jetzt mitgekriegt, eine neue Methode, damit man in dieser Biplätze kriegt, die guten alten Modelle blätzen.

00:46:13: Ich habe mir noch eine Gattat, Gott sei Dank, letztes Jahr.

00:46:15: Mittlerweile gibt es ja auch so Clearing-Gespräche.

00:46:17: Und ich werde jetzt mit meiner Freundin darüber geredet.

00:46:19: Und ich finde das ganz erschreckend, wenn ich das kurz erzählen darf.

00:46:22: Das ist eine Freundin von mir.

00:46:25: Und da geht es nicht gut, schon länger.

00:46:27: Die ist aber so, dass ich sage, ich brauche Hilfe und vor allem, ich will Hilfe.

00:46:31: Und ich glaube, dass das schon immer ganz, ganz ein großer, wichtiger und nicht einfach ein Schritt ist, dass man so weit einmal geht.

00:46:37: Dann hat es jetzt ewig umeinander, ewig nach der Arbeit gesucht und und und und niemanden gefunden.

00:46:43: Und ich habe dann sozusagen jemanden vermittelt, die Kapazitäten hat.

00:46:47: Und natürlich war das Thema mit diesem Clearinggespräch.

00:46:49: Wann sind Sie in der Mienkrieg?

00:46:50: Hat sie dieses Clearinggespräch?

00:46:52: Ich glaube, bis zu einem halben Jahr oder einen neuen Monat, wartest du, oder?

00:46:56: Ja, Ende März.

00:46:57: Das war jetzt vor einem Monat, glaube ich.

00:47:00: Und da frage ich mich, ich mache hier ein Prozess nicht einfacher, weil ich dann die Leitast wieder warten lasse.

00:47:05: Die hat eine Therapeutin, die hat Kapazitäten, die wird gerne mit ihr arbeiten und sie kann aber nicht hingehen, weil sie dieses Kleingespräch vor einer halben Stunde nicht kapert.

00:47:13: Ich glaube, es war ein guter Sinn dahinter, oder?

00:47:15: Es war ein guter Gedanke dahinter, aber wirklich einfacher hat man es in den Menschen nicht gemacht, weil ich glaube, dass gerade dieses finanzielle Thema bei ganz vielen eine große Rolle spielt, warum sie nicht zur Therapie gehen.

00:47:26: Das

00:47:28: glaube ich auch, weil eben ganz viele Krankenkassen das nur nicht übernimmt.

00:47:33: Ich weiß, dass da ganz viele Gespräche gerade sind.

00:47:39: Wie das weitergeht, werden uns glaube ich die Zukunft zahlen.

00:47:43: Es war ja sensationell, wenn Psychotherapisten in Ausbildung unter Supervision zumindest ein Teil mit der Krankenkasse aufrechnen könnten, dass für uns auch leichter machen.

00:47:55: Das ist eben auch für alle Menschen, die wirklich bereit sind, sie Unterstützung zum Suchen leichter machen.

00:48:00: Aber wie das weitergeht, das werden wir in den nächsten Jahren sehen.

00:48:04: Und ich bin echt gespannt, wie sie dort alles entwickeln wird.

00:48:10: Du hast mir gesagt, eine wichtige Message von dir ist, dass man sich für die Rabbine entschämen muss.

00:48:14: Und da bin ich auch ganz stark dafür.

00:48:18: Was glaubst du, kann man machen, um das ein bisschen zu enttaboyen?

00:48:22: Ich erkläre meine Kinder immer so, wenn sie kommen zur Therapie oder Jugendlichen.

00:48:28: Bei der Erwachsenen macht es anders da, aber das sage ich es halt immer so.

00:48:33: Wenn ich meinen Haxen brich, dann gehe ich auch zum Doktor, der versorgt diesen Fuß, dieses Bein.

00:48:40: Danach gehe Physiotherapie, dass ich wieder Bewegung einig rieche, damit ich wieder stabil bin, damit der Fuß wieder gut funktionieren kann.

00:48:49: Wenn meine Seele verdurwert, durch unterschiedlichste Sachen, wenn es mir nicht gut geht, wenn ich einfach traurig bin und nicht genau sagen kann, was es ist, dann geht man zu mir oder zu allen anderen Psycho-Darabiten, und man unterstützt die Seele, dass sie wieder gesund werden kann oder dass sie Heilung kriegt.

00:49:10: Und so erklär es ich eigentlich.

00:49:12: Also es ist mir wirklich wichtig, weil ich ganz oft die Erfahrung mache, dass es peinlich ist, wenn man die Psycho-Darabie geht oder dass man als ... Psychopath abgestempelt wäre oder was

00:49:22: halt immer.

00:49:22: Dann kommt eine persönliche Story dazu zu erzählen.

00:49:24: Ich war ja Ende des Jahrhunderts und neunzehn wegen einem Burnout in der Psychiatrie, wo ich noch Steier mag.

00:49:30: Ich bin da ein bisschen... ja, unfreiwillig, ich kann jetzt so zu sagen, aber es ist wieder eine andere Story, wie ich immer.

00:49:36: Ich habe mich dann entschieden und Christoph mir vielleicht echt nicht schlecht war dann eine Woche dort, dann habe ich eine Woche schon wieder gehandelt und es war ja Gott sei Dank jetzt bei mir nicht so schlimm.

00:49:44: Und ich habe damals einen Freund... Dann kennengelernt, kappt und hätte dann in die ambulante Greha müssen.

00:49:53: So ist richtig Greha, glaube ich, oder?

00:49:55: Wäre es gewesen.

00:49:57: Und habe ihm das erzählt.

00:49:58: Ich habe da vor ein paar Wochen hin, wie auch immer, muss ich da halt hin.

00:50:03: Da feiert jeden Tag zu der ambulanten Therapie.

00:50:06: Da hat er mir angeschaut und hat gesagt, das kann ich nicht machen.

00:50:10: Was ist gerade nicht machen?

00:50:11: Das hilft mir ja.

00:50:12: Und dann hat er gesagt, was ist da die Leid denke ich, wenn ich sage, mein Freundin.

00:50:15: Gedrehe, habe mein Freundin eine Therapie.

00:50:17: Und dann sage ich, ja und?

00:50:19: Das geht gar nicht.

00:50:20: Also er weiß gar nicht, wie er mit ihm umgehen soll, weil was die Leid sich dann denken.

00:50:25: Das war für mich so schockierend.

00:50:26: Ich war in der Überraschung.

00:50:28: Spoiler nicht langhalten.

00:50:30: Weil man da nicht so schockiert.

00:50:33: Weil man denkt, schlecht ist nur dann, wenn du nicht gehst, wenn du eigentlich Hilfe brauchst.

00:50:38: Und er ist sicher einer von den Menschen gewesen, wo ich mich wettendrau, dass ich mir Therapie auch nicht geschadet hätte.

00:50:43: Und die Menschen, die am meisten schimpfen über Therapie, die sind wahrscheinlich genau die, die was sie am meisten brauchen würden.

00:50:49: Ja, und das ist mir echt wichtig.

00:50:51: Und das habe ich eben davor zu dir gesagt.

00:50:52: Das war mir wichtig, wenn man das irgendwie da vermitteln.

00:50:55: Therapie ist nichts, wofür man sich schämen muss.

00:50:57: Im Gegenteil, man kann super stolz auf sie sein, wenn man sich Unterstützung sucht, wenn man es allein nicht mehr schafft.

00:51:03: Oder vielleicht schon ein Schritt davor, wenn ich das Gefühl habe, ich kann es vielleicht bald nicht mehr schaffen allein.

00:51:08: schon frühzeitig, dass ich schaue, dass ich gar nicht in so ein Strudel eine rutsche, was dann unglaublich schwierig oder herausfordernd für ein Seim ist, sie da ausserzum kämpfen.

00:51:18: Genau.

00:51:19: Und es muss ja nicht immer gerade komplett das Ehlen sein, damit man zur Therapie geht.

00:51:23: Ich habe wieder angefangen, eben nach der Trennung zur Therapie zu gehen.

00:51:26: Und ich gehe jetzt immer noch, obwohl es jetzt nicht mehr akut ist, aber es tut mir einfach gut.

00:51:30: Es hilft mir und... Ja, why not?

00:51:33: Also, ich habe alle zwei bis drei Wochen.

00:51:36: Ich genieße das sehr und ich glaube, dass das auch schon gute Prävention ist, falls es wieder mal irgendein Thema gibt.

00:51:42: Genau, und man kann es auch aus Meathime oder Zeit für sich sehen, oder?

00:51:47: Also, man nimmt sich da wirklich fünfzehn Minuten Zeit, damit man sich ganz intensiv mit sich sein beschäftigt oder vielleicht auch mal nicht so intensiv, oder?

00:51:56: Es passiert ganz viel Reflexion.

00:51:58: Man hat einen sicheren Rahmen, wo man über Sachen reden kann, die die an Beschäftigen.

00:52:04: Wir dürfen ja nichts weiterverzögen.

00:52:07: Und da ist aber allerdings auch noch mehr wichtig, möchte ich vielleicht auch noch mal sagen, dass man sich auch Gedanken macht über die Therapierichtung.

00:52:14: Es gibt so viele unterschiedliche Therapierichtungen.

00:52:16: Und ich habe ganz oft dann ein Psychotherapier, das hat damals überhaupt nichts gebracht.

00:52:21: Und dann frage ich mich, welche Fachrichtung hast du denn gemacht?

00:52:23: Vielleicht hat die nicht gepasst.

00:52:24: Das war sie nicht.

00:52:26: Und es gibt so viele unterschiedliche Richtungen, die für unterschiedliche Menschen passen.

00:52:30: Und da ist es halt auch wichtig, dass man sich damit beschäftigt, weil die Art von Therapie, die ich vielleicht mache, passt nicht für jeden.

00:52:37: Und da

00:52:37: will ich auch gleich einhaken, was ich auch wichtig finde, ist, es muss auch die Sympathie passen.

00:52:41: Weil ich kenne zum Beispiel auch ganz viele, die dann endlich einmal sich dazu entschieden haben und sich getraut haben, wohin zu gehen und dann gesagt haben, vielleicht haben wir total unsympathisch, nein, das ist nichts für mich, ich mach das nicht mehr.

00:52:51: Aber man muss ja schon schauen, welcher Mensch passt zu dir.

00:52:53: Also ich habe auch ganz lange gebraucht, jemanden zu viel.

00:52:55: finden, wo es einfach gemetscht hat.

00:52:57: Und nur weil jetzt vielleicht der erste Psychotherapeut, wo man hingeht, nicht passt, kann es vielleicht der zweite oder der dritte sein.

00:53:03: Weil du öffnest dein Seele, du öffnest dein Herz, du erzählst so viele Sachen, so viele private Sachen, da muss natürlich die Sympathie abpassen.

00:53:10: Also das kann man auch nicht mit jedem.

00:53:12: Und da bitte nicht aufgeben, nur weil es beim ersten jetzt vielleicht nicht, nicht gefunkt hat sozusagen.

00:53:18: Ja genau, es ist ein Beziehungsaufbau.

00:53:19: Es ist auch dann im Therapieprozess ein Beziehungsaufbau.

00:53:22: Ich verlange von meinen Klienten und Klientinnen, dass sie beim ersten Mal komplett der ganze Story verzüllen.

00:53:28: Das kribben.

00:53:29: Je mehr Vertrauen, dass sie haben, desto besser können wir arbeiten.

00:53:32: Und das ist ja meine Aufgabe als Therapeuten, dass sie einen Raum schaffen, in dem Vertrauen passieren darf und Vertrauen passieren kann auch.

00:53:41: Und da kriegt ganz viel dazu.

00:53:43: Da kriegt nicht nur ... einen Raum dazu, sondern dazu, wie ist der Raum gestaltet, wie bin ich?

00:53:53: Ja, mein Auftreten, der Erstkontakt ist da auch schon oft entscheidend.

00:53:57: Wenn ich sechs Wochen brauche, bis ich auf den Mail zurückgeschreiben, dann werden sich da diejenigen denken, Da gehe ich nicht mehr hin, wenn alles so lange dauert.

00:54:06: Aber wenn man merkt, wenn man zum Beispiel in der Antwort von der Mail schon liest, das ist wichtig, der ist das Wichtig, dass sie angekommen darf, dass sie ernst genommen wird, dann macht das sich auch furchtbar, weil das hört nämlich auch ganz oft, dass sie dann Menschen dazu entschieden haben, endlich eine Therapie zu machen und dann wochenlang nichts gehört haben kann.

00:54:28: Und dann muss

00:54:29: ich auch sagen, das hat mich auch so schockiert, weil... Letztes Jahr, nach dem ganzen Drama, wie ich immer, habe ich einen Termin beim Psychiater-Psychiaterin gebraucht wegen einem Attest.

00:54:38: Und es ist wirklich nur ein Attest gegangen.

00:54:40: Also ich war ja schon in der Therapie, ich habe auch schon eine Schreibung von einer Psychologin gehabt, also alles gut.

00:54:44: Es ist einfach nur um dieses älterliche Okay gegangen sozusagen.

00:54:49: Und habe dann bei SIEMUNZWENZIG Psychiater- und Psychiaterinnen angerufen in die Kohl.

00:54:55: Und das war Wahnsinn!

00:54:57: mit dem ich damals abgespeist habe, ohne zu wissen, warum ich gerade Anruf habe.

00:55:00: Das hat mich so schockiert.

00:55:02: Manche haben mich gar nicht reden lassen, wie Anruf.

00:55:04: Ich sage mir, ich brauche gerade eine Stunde, also nicht einmal eine Stunde eigentlich.

00:55:08: Wir haben ein Blätzer erst wieder im Herbst, das wieder hören.

00:55:12: Manche haben sich auf meine Geschichte angekocht, vielleicht ein bisschen mitgeheuchelt, aber im Endeffekt habe ich dann auch gesagt, ja.

00:55:18: Aber ich sage, die meisten, wirklich, siebzig Prozent von denen, die ich angerufen habe, haben gesagt, nein, das brauche ich nicht zu erzählen, weil wir haben jetzt sowieso keine Termine.

00:55:25: Wo ich mir denke, wenn ich jetzt wirklich einen Menschen mit Suizid gedanken, den Schritt geht, anzurufen, dann muss ich doch wenigstens die zwei Minuten Zeit haben, mir das anzuhören.

00:55:33: um das einzukategorisieren.

00:55:34: Okay, ist das jetzt ein Mensch, der jetzt gerade dringend Hilfe braucht?

00:55:38: Oder kann ich jetzt wirklich sagen, meinst du, wir haben keine Termine.

00:55:41: Das hat mich echt schockiert.

00:55:42: Für eine kurze Situation gibt es ja dann immer noch die Psychatriege.

00:55:46: Ja, da habe ich auch angerufen, liebe Sarah.

00:55:49: Dann habe ich da mein Problem geschildert und ich bin da außen auf der Stiege geguckt und ich habe wirklich gerät und habe da angerufen und gesagt, ich habe wirklich versucht, es war mir ein Wurscht gewesen, Privates zu zahlen, alles gerade Thema.

00:55:58: Ich versuchte immer zu finden, aber es hat keiner Termine.

00:56:02: Ich brauche nur ... dieses Attest und das brauche ich jetzt und nicht in vier Monaten.

00:56:06: Und da war ich ja schwanger.

00:56:08: Und bei der Ambulanz habe ich gesagt, so was an mir war eigentlich nicht da.

00:56:11: Und dann habe ich gesagt, sei jetzt eine Ambulanz, wo jetzt das Not verlieren kann oder nicht.

00:56:16: Und dann hat er gesagt, wenn es halt gar keine andere Lösung mehr finden, dann kann man es halt.

00:56:20: Aber das war auch mehr so, wenn ich jetzt wirklich, der war es ja nicht, bin ich gerade suicidal oder was ist gerade mein Problem.

00:56:27: Ich mag jetzt auch nicht darüber reden, was da gerade mein Problem war, aber es war auf jeden Fall schlimm.

00:56:31: Also... Ich habe mich gut unter Kontrolle gehabt, aber da habe ich mir schon gedacht, es hat mich echt schockiert.

00:56:36: Einfach hinfahren.

00:56:37: Ja,

00:56:38: also gar nicht anrufen, fahr zum Beginn.

00:56:41: Genau, aber für das gibt es auf der Kinder- und Jugendpsychiatrie was es, weiss nicht, wie es auf der Erwachsenenstation ist.

00:56:47: Auf der Kinder- und Jugendpsychiatrie gibt es diese Akutslots zum Beispiel, wo man dann eine Anruftung relativ schnell an der Minkere oder in ganz Akutsituationen, muss ich eher die Rettung anrufen und muss mit der Rettung in die Psychiatrie kommen.

00:57:01: Aber ich verstehe die.

00:57:03: Ich weiß, dass es ein Thema ist, dass es einfach ganz lange dauert, bis man meinen Krieg, weil die Kapazitäten voll ausgeschöpft sind.

00:57:13: Überall.

00:57:15: Sarah, was war dein persönlicher Rebellion im Moment, wo du dir gedacht hast, nein, ich mache es jetzt anders.

00:57:21: Eigentlich damals in der Bildungskarrenz, wo ich mir gedacht habe, nein.

00:57:26: Ich muss das jetzt aufbauen.

00:57:28: Also ich will einen Ort bieten können, wo sie Menschen erholen können, wo ich Menschen unterstützen kann.

00:57:35: Und hab dann eben dieses Haus damals gekriegt mit dieser Entscheidung und ab da ist es dann wirklich ein Stoff.

00:57:41: Ich kriege Bellen

00:57:42: in dir erwacht sozusagen.

00:57:43: Ja, genau.

00:57:44: Ich glaube, bei Bellen war ich schon immer irgendwo ein bisschen...

00:57:48: Aber

00:57:51: da habe ich es dann wirklich so mit, ja, mit... Wie sagt man dann?

00:57:59: Ich bin in die Umsetzung gegangen.

00:58:00: Ja,

00:58:00: danke.

00:58:03: Wir sind beide primiert halt.

00:58:06: Nägel mir kreift macht.

00:58:07: Du, ich

00:58:11: mir jetzt gerade während der Folge gedacht, ob du vielleicht Lust hättest, wir könnten jetzt die Zuhörerinnen fragen.

00:58:17: Weil wir haben jetzt eigentlich über ganz viele Bereiche gesprochen, die du abdeckst.

00:58:20: Wir haben geredet über den pädagogischen Bart in der Kinder- und Jugendbetreuung, über deine dir gestützte Therapie und eben auch jetzt über dein neues Arbeitsbibli mit Frauen.

00:58:33: Wir können ja Umfrage machen, ob wir nicht zu arm vor dem Thema explizit noch einmal eine Folge machen wollen würden.

00:58:40: Voller gern.

00:58:41: Hast du auch Lust drauf?

00:58:42: Voller gern.

00:58:43: Weil

00:58:43: ich finde, es sind alles drei Themen, die viel mehr aufmerksam sind.

00:58:45: Das verdient haben wir mit denen wir wahrscheinlich nur... ...fünfzehn Stunden füllen könnten und... ...ja, das kann man wohl machen, oder?

00:58:52: Wenn du Bock hast.

00:58:53: Für mich ist es auch gerne in der Therapie, gell?

00:58:55: Also es gibt ja so viele Themenbereiche in der Therapie, die du ja als Psychotherapeut in der Therapie abdeckst.

00:59:01: Also gerade Angst, Panik hat da kein Wasser immer, gell?

00:59:03: Es gibt da ganz viele Sachen, die in die Therapie, eine von Mai... Wunsch ist einfach nur dieses Frauen-Thema, nur mehr, also auch Menopause und so weiter, das ganze mehr Raum zum geben können und das beschäftige ich mich gerade so für.

00:59:18: Ich beschäftige mich sehr viel mit den Störungen und Trauma zum Beispiel, das sind so andere, zwei Steckenpferden oder Themen, mit denen ich mich sehr viel auseinandersetze.

00:59:26: Und natürlich das ganze andere, was nur so mitkommt, also Angst, Panik, depressive Verstimmungen.

00:59:35: Ja, Sarah, es wäre sehr schön, dich als regelmäßigen Gast bei mir begrüßen zu dürfen, weil es ein Ausdämer, dem ja wahnsinnig interessieren und der einfach Gehör verdient haben.

00:59:43: Und das wäre eigentlich cool, wenn wir da vielleicht regelmäßig immer wieder mal über was reden könnten, wenn du Lust und Zeit hast.

00:59:49: Und dann, du hast sehr viel zu tun, das wissen wir.

00:59:52: aber, vielleicht hast du für deine Freundin dann mal so einmal im Monat, einmal bis die

00:59:56: ganze Reihe machen, das war eh.

00:59:59: Ja, why not?

00:59:59: Also ... Ich sage immer, wenn man Stimme hat, soll man sie nutzen.

01:00:03: Und es sind wichtige Themen.

01:00:06: Aber wie gesagt, also ich bitte an alle Zuhör-Innen, sagt sonst gerne, was auch brennend interessieren würde, mit was wir euch vielleicht auch ein bisschen helfen könnten, so auf die Schnelle.

01:00:15: Das vielleicht, ja, kann man auch ein paar Tipps geben für to go sozusagen.

01:00:21: Und schreibt uns da gerne, lasst uns Feedback da.

01:00:24: Sarah, was ist dir wichtig, was die Menschen denken, wenn sie jetzt bei dieser Folge stoppen?

01:00:29: was sollen sie mitnehmen nach dieser Folge?

01:00:33: Genau das, was ich gesagt habe, glaube ich schon, dass es wichtig ist, dass man auf sich seinem aufpasst und gut auf sich schaut und dass man keinen Scham davor hat, sie Unterstützung zum holen, wo das auch immer ist, was auch immer gut tut.

01:00:47: Es muss jetzt nicht die Psychotherapie sein, aber dass man sich seinem wichtig ist und dass man gut auf sich aufpasst.

01:00:55: Super Punkt.

01:00:56: Und es gibt ja viele Wege.

01:00:57: Also, wir wissen, ob du die Folge mit dem Drobik-Heirter hast, der diese Energie erweit macht, was wir zum Beispiel auch sehr geholfen haben.

01:01:03: Es gibt ja so viele unterschiedliche Dinge, die man machen kann, um sich Hilfe zu holen.

01:01:08: Vielen Dank, dass du da warst.

01:01:10: Es war sehr, sehr cool.

01:01:11: Und ich freue mich in diesem Sinne auf weitere Folgen.

01:01:17: Danke schön und bis zum nächsten Mal.

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